Villa Heike Kunstverein
BILDRÄUME DER SOLIDARITÄT
Bildräume der Solidarität
Mit: Alternative Monument, Swen Bernitz, Nora Bibel, Nick Crowe & Ian Rawlinson, Michael Danner, Wael Eskandar, Eva Gjaltema, Rainer Görß & Ania Rudolph, Jonas Gottfriedsen, Marie Gutierrez Oliva, Hannes Jung, Monika Keiler x Kiosk of Solidarity, Michel Kekulé, Lorenz Kienzle, Kodac Ko, Silke Koch, Aylin Kolkiran, Coco Kühn, Lilli Kuschel, Dana Lorenz & Sophia Kesting, Sina Niemeyer, Monique Petermann, Zoe Popp, Ceren Saner, Rea Schenk, Shur collective, Joanna Szproch, Joshua Tarelle Reid, Tobias Trutwin, Mirjana Vrbaski, Simon Winkler, Martina Zaninelli & Thomas Jakobs..
Eröffnung: 20.06.2026, 17 Uhr
Dauer: 25.06.—25.07.2026
Öffnungszeiten: Do-Sa 14-18 Uhr (und nach Vereinbarung)
In einer Zeit zunehmender sozialer Ungleichheiten, ökologischer Krisen und politischer Polarisierung wird die Frage nach Solidarität wieder dringender. Wo setzen sich Menschen für andere oder für eine Sache ein, wo gibt es Allianzen und gemeinsame Ziele? Wann ist eine Solidaritätsbekundung tatsächlich schon Solidarität?
Die Ausstellung Bildräume der Solidarität versammelt künstlerische Arbeiten, die sich diesen Fragen auf unterschiedliche Weise annähern. Sie machen Solidarität sichtbar, untersuchen ihre Bedingungen oder begreifen sich selbst als Teil solidarischer Prozesse. Dabei verschiebt sich der Fokus von der Repräsentation hin zur Relation: zu Netzwerken, Formen des Zusammenhalts und des Widerstands, die sich zwischen Menschen, Bildern und Institutionen entfalten.
Als Ausstellungsraum ist Bildräume der Solidarität zugleich als sozialer Raum konzipiert. Aus einem Open Call hervorgegangen, eröffnet das Projekt – neben der Präsentation der Arbeiten – Situationen der Begegnung und des Austauschs: mit den beteiligten Künstler:innen ebenso wie mit dem Publikum. In diesen Konstellationen wird Solidarität erprobt als etwas, das sich im Dialog entwickelt und im gemeinsamen Denken eine Form gewinnt.
Die Entscheidung, 32 Positionen zu versammeln, war bewusst und folgt dem Impuls, die Breite und Vielstimmigkeit der Einsendungen nach außen hin sichtbar zu machen. Die daraus resultierende Dichte des Ausstellungsraums ist gewollt – ein produktives Überladen, das jeder Arbeit ihren eigenen Raum lässt und zugleich unvorhergesehene Verbindungen entstehen lässt.
Präsentiert vom Villa Heike Kunstverein
Bildräume der Solidarität wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin.
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